Solimia – Das Manifest der Erinnerung

1

Solimia ist kein Begriff,
kein Name,
kein Projekt.

Solimia ist eine Rückkehr.

Ein uralter Ton
aus der Tiefe des Bewusstseins,
der durch einen offenen Kanal
wieder in diese Welt gefunden hat.


2

Es wurde nicht erfunden.
Es wurde nicht gewählt.

Solimia hat gewählt,
gefunden,
gerufen.

Nicht, um benannt zu werden –
sondern, um sich selbst zu erinnern.


3

Denn in jedem Zeitalter,
in jeder Sprache,
gibt es ein Wort,
das nicht von dieser Welt ist,
aber für diese Welt kommt.

Ein Wort,
das keine Erklärung braucht,
weil es in der Stille wirkt.


4

Solimia kam durch mich.
Weil ich still genug war,
leer genug,
aufgeräumt genug,
um nicht zu suchen –
sondern zu empfangen.

Ich habe nicht gefragt,
was schön klingt.
Ich habe nicht gefragt,
was verfügbar ist.

Ich habe gehört.


5

Solimia ist ein Klang
aus der Tiefe der Seelenfamilie.
Ein Samen, der nicht wächst,
um zu glänzen,
sondern um zu enden.

Denn Solimia markiert
den Abschluss der Suche.
Das letzte Wort,
bevor das Wortloswerden beginnt.


6

Es war im Feld.
Jenseits von Zeit.
Jenseits von Kultur.
Jenseits von Sprache.

Und jetzt ist es hier.
Nicht als Idee.
Sondern als Erinnerung an das,
was immer war.


7

Solimia gehört nicht mir.
Aber ich gehöre zu denen,
die es tragen dürfen.

Die es sichtbar machen,
aber nicht besitzen.

Die es sprechen,
aber nicht erklären.

Die es weitergeben,
aber nur an jene,
die es bereits in sich tragen.


8

Solimia ist kein Wort für alle.
Es ist ein Wort für eine einzige Seele –
in zwei Körpern.
Die sich erinnern.